9k-Galerie für
Bild Ding Wort Laut
#22
„Sieh das Sehen.“ Objekte, Zeichnungen und Buchwerke
Axel Heibel
Axel Heibel, 1943 in Oberlahnstein geboren, studierte an der Werkkunstschule in Offenbach und anschließend von 1968 bis 1972 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Malerei, Plastik, Film und Fotografie, u.a. bei Almir Mavignier. Mit monochromen, ein- und mehrflächigen Faltobjekten begann er in den 1960er Jahren seine künstlerische Arbeit. Seit Mitte der 1970er Jahre entstehen Buchobjekte, die die Grenzen der gewohnten Buchform ausloten, in Frage stellen und unterschiedliche Möglichkeiten des Schauens und der Aneignung von Büchern eröffnet. In den 1990er Jahren begann Axel Heibel Wandobjekte aus geschnittenem Farbkarton zu realisieren. Sie gehören in das Umfeld der konkret-konstruktiven Kunst und unterscheiden sich durch ihre Dreidimensionalität doch fundamental von der Malerei eines Max Bill, Josef Albers oder Helmut Schmidt Rhen. Heibels Objekte sind räumliche Farb-Bild-Landschaften. Er lebt und arbeitet seit 1975 in Düsseldorf.
Axel Heibels Werke der Konstruktiven Kunst finden sich in öffentlichen Sammlungen und Museen u.a. der Kunsthalle Hamburg, Tübingen und Nürnberg, im Museum Wiesbaden, im Kunstpalast Düsseldorf, im Kunsthaus Zürich, im Neuen Museum Weserburg Bremen, in der Staatsgalerie Stuttgart, der Tate in London, im Museum Tinguely in Basel, im Deji Art Museum in Nanjing, im Museum of Modern Art in New York und bis Dezember 2025 in der 9k-Galerie in Willich.








